Hunderennen sind schon seit Jahrzehnten, wenn nicht gar seit Jahrhunderten Tradition. Dabei geht es vor allem um die Geschwindigkeit und das Jagdverhalten der Hunde. Daher ist es nicht verwunderlich, dass diese Sportart vor allem für leichte, aber lange und große Hunde geeignet ist. Windhunde sind die am häufigsten eingesetzte Rasse bei Hunderennen.

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Manch einer wird sich vielleicht denken, Hunderennen ist doch gleich Hunderennen, doch dem ist nicht so Denn tatsächlich gibt es hier zwei gravierende Unterschiede. Es gibt Rennen, die auf der Rennbahn stattfinden, und Rennen, die auf freiem Feld ausgetragen werden. Auf der Rennbahn starten die Hunde aus richtigen Boxen und laufen auf Sand oder Gras um die Wette. Dabei wird über eine technische Vorrichtung ein künstlicher Hase vor den Hunden hergezogen. Dieser soll den Jagdtrieb animieren und den Hund zum Rennen antreiben. Wer sich nun wundert, warum ein künstlicher Hase, der riecht doch gar nicht nach Wild? Ganz einfach: Windhunde jagen auf Sicht und kümmern sich nicht wirklich um den Geruch oder gar das Aussehen. Was sich bewegt, wird gejagt.

Eine andere Art der Hunderennen ist das sogenannte Coursing. Dabei wird ein Zugseil über das Feld gespannt, jedoch mit diversen Umlenkrollen. Auch hier wird dann der künstliche Hase angespannt, der dann quasi im Zick-Zack über das Feld läuft. Es wird hier also tatsächlich eine richtige Hasenhetze nachgestellt. Hierbei wird nicht nur die Geschwindigkeit, sondern tatsächlich auch die Agilität des Hundes getestet. Hier treten immer nur zwei Hunde gegeneinander an, die dann von diversen Richtern nach vorgegebenen Kriterien beurteilt werden. Diese sind wie folgt: Gewandtheit, Schnelligkeit, Eifer, Folgen, Kondition. Pro Kategorie gibt es eine Maximalpunktzahl von zwanzig zu erreichen und somit eine Höchstpunktzahl von hundert Punkten.

Das war jedoch nur ein kleiner Einblick in die Welt der Hunderennen, denn wer sich ernsthaft für die Teilnahme an Hunderennen interessiert, sollte sich natürlich noch mehr über die Teilnahmevoraussetzungen und die Trainingsmethoden informieren.