Lange Haare oder kurze? Ausdauernd oder eher faul? Soll er kinderlieb sein? Bei der Wahl der richtigen Hunderasse gibt es vorab viele Fragen zu klären, denn immerhin wird der Vierbeiner für viele Jahre ein volles Familienmitglied. Daher stellen wir Ihnen hier den Labrador etwas näher vor, vielleicht gehört ja bald ein Welpe dieser Rasse zu Ihrer Familie.

Körperliche Eigenschaften

Der Labrador hat abhängig vom Geschlecht eine Widerristhöhe zwischen 55 und 62 Zentimetern und wiegt zwischen 25 und 36 Kilogramm. Sein Fell kann entweder schwarz, gelb oder auch schokobraun sein und die Haare sind eher kurz. Im Allgemeinen ist der Labrador eher etwas stämmig gebaut und hat einen breiten Kopf.

Das Wesen und die Ausbildung

Der Labrador ist die beliebteste Hunderasse in Deutschland und das wohl vor allem durch seinen ausgeglichen, ruhigen und geduldigen Charakter. Durch diesen eignet er sich auch hervorragend als Familienhund und jedes Kind wird einen wahren Freund in dem Labrador finden. Er kann gut und gerne ein kleines Sensibelchen sein, ist jedoch kein Angsthase und auch keineswegs aggressiv.

Er sucht einen besonders engen Draht zu seiner Familie, ist am liebsten immer und überall dabei und braucht auch jede Menge Beschäftigung und ausreichend Auslauf. Am liebsten verbringt er Zeit im Wasser oder beim Ballspielen. Er ist jedoch auch ein gelehriger Schüler und immer für einen neuen Trick zu haben. Da er seinem Menschen immer alles recht machen möchte, lernt er schnell Neues und ist einfach zu halten. Daher eignet sich die Rasse auch für ungeübte Hundeführer ganz besonders gut.

Während der Labrador schon länger als auch Jagdhund verwendet wird, ist er als Wachhund eher ungeeignet, denn er ist Fremden gegenüber eher freudig und offen. In der Jagd wird er vor allem für das ‚Buschieren‘ eingesetzt und hilft dabei, das Wild vor dem Schuss aufzustöbern. Der Labrador freut sich jedoch auch über jedes andere Hobby, so zum Beispiel auch das Agility, eine Sportart nur für Hunde.